Denken statt Glauben
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«Denken statt Glauben» ist bewusst etwas provokativ formuliert. Selbstverständlich darf man auch denken und glauben. Nur sollte man sich immer bewusst sein, wo das Denken endet und der Glaube beginnt. Deinen Glaube solltest aber auch immer hinterfragen, und Du solltest Deine Vernunft auch im Glauben anwenden.

Fundamentalisten hingegen neigen dazu, den Glauben über die Vernunft zu stellen. Das ist falsch. Wenn ein Gott Dich erschaffen hat, dann bedeutet das, dass dieser Gott Dir auch Deinen Verstand gegeben hat. Wenn Du Deinen Verstand aber von Gott hast, spricht nichts dagegen, ihn auch in Glaubensfragen zu verwenden. Selbst gläubige Menschen haben somit guten Grund, ihren Glauben mit dem Verstand zu hinterfragen. Wenn der Glaube Dich ins Abseits führt, wenn Dein Glaube Deiner Vernunft widerspricht, wenn Dein Glaube Dich ins Unglück stürzt, dann hast Du Deinen Glauben falsch verstanden und solltest ihn überdenken.

2 Antworten zu “Denken statt Glauben”

  1. Rita sagt:

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    Liebe Frei-Denker
    Danke für die anregende Kampagne. In den ganzen emotional geladenen Themen wie „Freiheit, Fremdes, Glaube und Religion, etc. etc“ tut die Vernunft einfach nur gut. Es ist ja erstaunlich, dass wir in unserer sogenannten „aufgeklärten Zeit“ derat viele moralische Überzeugungen und auch rein emotionale Grundhaltungen antreffen.
    Also weiter so!!

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